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Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, aber ich werde oft gefragt, wie ich zum Tätowieren gekommen bin.
Alles begann wohl in meiner Kindheit, so mit 5 oder 6 Jahren. In der Kneipe meiner Großmutter gab es einen Gast der "angemalte Arme" hatte. Aber komischer Weise waren diese Malereien, vor allem Totenköpfe, auch mit Wasser und Seife nicht zu entfernen - für mich absolut unverständlich!
Da ich schon damals sehr gerne gemalt habe, tat ich ihm also nach - und handelte mir prompt den Ärger meiner Mutter ein. Mein Interesse am "Blutschmuck" war also geweckt.
Mit der BRAVO und den Bildern von Bon Scott – AC/DC (und anderen) wollte ich es dann genau wissen, denn in dem Film "Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" war nämlich zu sehen, wie jemand drei Nadeln mit einem Faden zusammen band, diese in ein Tusche-Faß tauchte um sie danach in die Haut zu stechen. Ich dachte nur, ach so geht das! Und so tat ich natürlich auch dieses nach. Mein erstes Tattoo!
Das bemerkte mein Bruder, und der wollte dann auch eins ... der hat's dann einem Kumpel erzählt ... der hat's dann wieder einem anderen Kumpel erzählt ... und so weiter und so weiter. Der Rest ist bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war ich übrigens 14 Jahre alt (geboren bin ich 1968).
Meine Ausbildung zum Technischen Zeichner und der Besuch einer Schule für Grafik und Design legten dann später die wirklichen Wurzeln für das, was ich heute tue. Ich bin sehr froh darüber und auch ein wenig stolz, den Beruf als Tätowierer und auch Musiker ausüben zu dürfen.
Euer Tattoo-Chris
P.S.: Wer noch nicht genug hat, der kann sich ja meinen musikalischen Steckbrief auf der HP meiner Band anschauen: www.lex-ma.de
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